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Wie berechne ich den Tag der Empfängnis?

Wie berechne ich den Tag der Empfängnis?

Empfängnistag berechnen

Trag den ersten Tag deiner letzten Periode ein, dann rechnet der Rechner den wahrscheinlichen Empfängnistag und deinen Geburtstermin aus.

Du willst wissen, wann dein Baby entstanden ist, und tippst dich durch Schwangerschaftsrechner. Wie berechne ich den Tag der Empfängnis? Am einfachsten über deine letzte Periode oder rückwärts über den Geburtstermin. Ganz exakt geht es nie, aber du kommst nah ran. Wir rechnen es Schritt für Schritt durch.

Was zählt eigentlich als Tag der Empfängnis?

Wichtig zum Verständnis: Ärztinnen zählen die Schwangerschaft ab dem ersten Tag deiner letzten Periode, nicht ab der Befruchtung. Diese Zählweise heißt post menstruationem, kurz p. m., und ergibt die bekannten 280 Tage oder 40 Wochen.

Der Tag der Empfängnis liegt aber später, nämlich rund um deinen Eisprung. Von der Befruchtung bis zur Geburt sind es nur etwa 266 Tage oder 38 Wochen. Genau diese zwei Wochen Unterschied sind der Grund, warum so viele beim Rechnen durcheinanderkommen.

Wie berechnest du den Empfängnistag über deine letzte Periode?

Bei einem klassischen 28-Tage-Zyklus springt der Eisprung etwa am 14. Tag nach dem ersten Tag deiner letzten Periode. Rund um diesen Tag hat die Empfängnis stattgefunden, meist ein bis zwei Tage vor dem Eisprung bis zum Eisprung selbst.

Ein Beispiel: War der erste Tag deiner letzten Periode der 10. März, landest du beim Eisprung etwa am 24. März. Ist dein Zyklus kürzer oder länger als 28 Tage, verschiebt sich der Eisprung entsprechend nach vorn oder hinten.

Wie kommst du vom Geburtstermin zurück zum Empfängnistag?

Kennst du deinen errechneten Geburtstermin schon, geht es auch andersherum. Zieh vom Termin einfach 266 Tage ab, also 38 Wochen, dann landest du beim wahrscheinlichen Tag der Empfängnis.

Den Geburtstermin selbst liefert die Naegele-Regel: erster Tag der letzten Periode, plus sieben Tage, minus drei Monate, plus ein Jahr. Aus dem 10. März wird so der 17. Dezember im Folgejahr. Ziehst du davon die 266 Tage ab, landest du wieder beim 24. März. Die Rechnung ist also in sich stimmig.

Warum lässt sich der Zeugungstag nie ganz exakt bestimmen?

So schön die Formeln sind, ein Rechner gibt dir immer nur eine gute Schätzung. Der Grund liegt in der Biologie: Spermien überleben im Körper bis zu fünf Tage, die Eizelle ist danach nur etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig.

Der Tag, an dem ihr Sex hattet, und der Tag der tatsächlichen Befruchtung können deshalb mehrere Tage auseinanderliegen. Dazu schwankt bei vielen Frauen die Zykluslänge von Monat zu Monat. Sieh den errechneten Empfängnistag also als Zeitfenster, nicht als fixes Datum.

Wie viele Tage nach der Befruchtung wird ein Test positiv?

Ein Schwangerschaftstest reagiert auf das Hormon hCG, das erst nach der Einnistung ansteigt. Verlässlich positiv wird ein normaler Urintest meist ab dem Ausbleiben der Periode, also grob zwei Wochen nach dem Eisprung.

Testest du früher, kann das Ergebnis falsch negativ sein, obwohl du längst schwanger bist. Bei mir kam der erste Test zu früh und zeigte nichts, drei Tage später war er eindeutig. Etwas Geduld erspart dir also unnötige Achterbahnfahrten.

Dein nächster Schritt

Nimm den ersten Tag deiner letzten Periode und rechne einmal selbst: plus 14 Tage für den ungefähren Empfängnistag, dann die Naegele-Regel für den Geburtstermin. Deine Frauenärztin gleicht das später per Ultraschall ab und korrigiert es bei Bedarf.

Wenn du den errechneten Termin und den ersten Ultraschall festhalten willst, gibt es von Journella ein personalisiertes Schwangerschaftsjournal mit Platz für genau diese ersten Daten. Wie du vom Eisprung auf deine aktuelle Woche kommst, liest du in Welche SSW hast du nach dem Eisprung?

Dieser Beitrag gibt persönliche Erfahrungen und allgemeine Informationen wieder und ersetzt kein ärztliches Gespräch. Bei Fragen zu deinem Termin oder Zyklus wende dich an deine Hebamme oder deine Frauenärztin.

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