Wann ist eigentlich dein letzter Arbeitstag vor dem Mutterschutz? Mit diesem Rechner für die Schwangerschaft bekommst du das Datum taggenau, sobald du deinen errechneten Geburtstermin einträgst. Weiter unten erklären wir, wie sich der Tag ergibt und worauf du achten solltest.
Letzter Arbeitstag-Rechner
Trag deinen errechneten Geburtstermin ein, dann rechnen wir deinen letzten Arbeitstag und den Beginn der Schutzfrist aus.
Wie berechnet sich dein letzter Arbeitstag in der Schwangerschaft?
Dein letzter regulärer Arbeitstag liegt direkt vor dem Beginn der Schutzfrist. Diese beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, also ist dein letzter Arbeitstag der Tag davor, gerechnet als errechneter Termin minus 43 Tage.
Ein Beispiel: Liegt dein Termin auf dem 15. Juni, beginnt die Schutzfrist am 4. Mai, und dein letzter Arbeitstag ist der 3. Mai. Grundlage ist § 3 Absatz 1 Mutterschutzgesetz. Kennst du deinen Geburtstermin noch nicht, hilft dir unser Rechner rund um Empfängnis und Geburtstermin weiter.
Musst du am letzten Arbeitstag wirklich aufhören?
Nein, das ist deine Entscheidung. In den sechs Wochen vor dem Termin darfst du freiwillig weiterarbeiten, wenn du dich ausdrücklich dazu bereit erklärst. Diese Zusage kannst du jederzeit für die Zukunft zurücknehmen, sobald du merkst, dass es dir zu viel wird.
Umgekehrt gilt: Nach der Geburt ist die Schutzfrist ein absolutes Verbot, da gibt es kein Weiterarbeiten. Der letzte Arbeitstag markiert also nur den Start deiner Auszeit vor der Geburt, nicht danach.
Verschiebt sich der letzte Arbeitstag, wenn das Baby früher kommt?
Nein. Dein letzter Arbeitstag richtet sich nach dem errechneten Termin, der beim Berechnen feststeht. Kommt dein Baby früher oder später, ändert das nichts mehr an dem Tag, den du vorher berechnet hast.
Was sich verschiebt, ist das Ende deiner Schutzfrist nach der Geburt. Kommt das Baby vor dem Termin, werden die nicht genutzten Tage der Vorfrist hinten angehängt. Mehr dazu und zum gesamten Ablauf liest du in unserem Mutterschutz-Rechner mit allen Fristen.
Was solltest du mit dem Arbeitgeber klären?
Sag deinem Arbeitgeber frühzeitig Bescheid, sobald der Termin feststeht, dann könnt ihr Übergabe und Vertretung in Ruhe planen. Halte den letzten Arbeitstag und den Beginn der Schutzfrist am besten schriftlich fest, damit es später keine Missverständnisse gibt.
Bei mir hat ein kurzes, klares Gespräch früh in der Schwangerschaft viel Druck genommen. Das ist meine Erfahrung, wie viel du wann teilst, entscheidest natürlich du.
Dein nächster Schritt
Berechne oben deinen letzten Arbeitstag, trag ihn dir im Kalender ein und plane die Übergabe rückwärts von diesem Datum. So gehst du entspannt und geordnet in den Mutterschutz.
Dieser Beitrag gibt allgemeine Informationen zum Mutterschutz wieder und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte geben dir dein Arbeitgeber, deine Krankenkasse oder die zuständige Aufsichtsbehörde. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich an deine Hebamme oder deine Frauenärztin.


